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Müll im Naturschutzgebiet – mit 30.000€ gefördert!

Matthias Helferich, Mitglied des Bundestags

20.10.2026

Wer Müll in der Natur ablädt erhält in der Regel ein Bußgeld in Höhe von mehreren hundert Euro. Nicht so die Müll-Skulpturen von Artur Bordalo. Das Lage-Müssener Naturschutzgebiet „zieren“ seit Kurzem seine drei riesige Müll-Ziegen. 

Was normalerweise auf den Wertstoffhof gehört, wird hier mitten in der Natur abgeladen. Der Bundesregierung ist dieser Vorgang eine Förderung in Höhe von 30.000€ wert, wie auf meine Anfrage hin bekannt wurde.

Eine Aussage, wie sie nur von der Bundesregierung kommen kann. Auf meine Frage, aus welchen Gründen, die Bundesregierung die „Müll-Skulpturen“ finanziell gefördert hat, heißt es aus dem Umweltministerium:

„Das LandArt-Projekt […] bezweckt nach Angaben des Zuwendungsempfängers den Ausbau der Erholungsinfrastruktur und die Umsetzung von Umweltbildungsmaßnahmen zur öffentlichkeits-wirksamen Vermittlung von Natur- und Umweltschutz.“

Der überteuerte Müll soll laut Bundesregierung zur Erholung beitragen und Naturschutz vermitteln. Die Anwohner sehen das laut Berichten anders und haben Recht:

Müll hat im Naturschutzgebiet nichts verloren – auch nicht staatlich gefördert.