EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) stellt die neue EU-Altersverifizierungs-App vor. Vordergründig soll sie dazu dienen, Jugendschutz im Netz durchzusetzen und Minderjährige vor Gefahren sozialer Netzwerke zu schützen.
Was nach einem hehren Ziel klingt, dürfte jedoch einen gänzlich anderen Hintergrund haben: Durch die Notwendigkeit der Altersverifikation wird jeder digitale Nutzer gezwungen, seine Ausweisdaten hochzuladen. Ein großer Schritt in Richtung Klarnamenpflicht.
Man betont die Anonymität des Verfahrens, doch hallen die Worte des Bundeskanzlers Friedrich Merz (CDU) nach: „Ich möchte Klarnamen im Internet sehen. Ich möchte wissen, wer sich da zu Wort meldet!“
Wäre die Politik tatsächlich an Jugendschutz interessiert, würde sie Drag-Shows in Kindergärten oder Pornos an Schulen verhindern, anstatt sie (in-)direkt staatlich zu fördern. Was wir hier sehen, ist die Vorstufe der digitalen Zensur der Meinungsfreiheit durch die Hintertür.







