Seit 1884 trägt der Platz vor der heutigen Amerika-Gedenkbibliothek in Berlin den Namen des preußischen Generalfeldmarschalls, der aus dem Ruhestand zurückkehrte, um Deutschland in den Befreiungskriegen zum Sieg über Napoleon zu führen:
Gebhard Leberecht von Blücher
Konnte der deutsche Freiheitskämpfer die Franzosen bei Waterloo besiegen, fällt er nun dem linken Bildersturm zum Opfer.
Zum Zwecke der „Entmilitarisierung des öffentlichen Raums“ bestimmten Grüne, SPD und Linkspartei die Umbenennung. Kein neues Argument: SED-Chef Walter Ulbricht bediente sich bereits 1950 dieses Vorwandes, um das Berliner Schloss zu sprengen.
Matthias Helferich, Mitglied im Kulturausschuss, erklärt:
„So wie das Berliner Schloss dank des Einsatzes zahlreicher Bürger wahrlich aus Ruinen auferstanden ist, ist es Aufgabe unserer Kulturpolitik, positive Orte des Nationalbewusstseins zurückbringen. Wir dürfen unser Gedenken nicht den linken Bilderstürmern überlassen.“







