Das Denkmal auf der Dortmunder Hohensyburg gehört zu den zentralen identitätsstiftenden Monumenten unserer Region. Neben dem Vincketurm von 1857 umfasst es eine imposante Reiterstatue von Kaiser Wilhelm I., die 1902 eingeweiht wurde.
Aufgrund seiner nationalen Bedeutung war das Denkmal in der Vergangenheit immer wieder Ziel von politisch links motiviertem Vandalismus. So beschmierten linke Täter das Denkmal im Mai 2022 mit Graffiti. Zuletzt kam es im Januar 2025 zu einem weiteren mutmaßlich linken Angriff, bei dem das Reiterdenkmal mit rosa Farbe verunreinigt wurde.
Seit 1945 befinden sich sowohl die Statue des deutschen Kaisers als auch die Burgruine im Besitz des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, der für die Pflege des Monuments zuständig ist. Eine Anfrage der AfD-Fraktion im Landschaftsverband offenbarte die Hilflosigkeit des LWL gegenüber dem linken Vandalismus. Mehrere Überwachungsmöglichkeiten erwiesen sich nach eingehender Prüfung als „nicht praktikabel“. Lediglich eine verbesserte Ausleuchtung des Geländes und ein erschwerter Zugang zum Gelände seien geplant.
Seit 2022 mussten mehrere tausend Euro für die Beseitigung der Graffiti aufgebracht werden. Aufgrund der Farbverunreinigungen sei ein Teil der Bausubstanz bereits beschädigt. Die Prozedur ließe sich also nicht beliebig oft wiederholen. Mit anderen Worten: Weitere Schmierereien werden das Denkmal langfristig zerstören.
Der Dortmunder Bundestagsabgeordnete und Ratsherr Matthias Helferich kritisiert die Doppelzüngigkeit der lokalen Kulturpolitik:
„Identitätsstiftende Denkmäler sind linken Angriffen schutzlos ausgeliefert, während die Stadt Dortmund hunderttausende Euro für die Errichtung von Gastarbeiter- und Dekolonialdenkmälern ausgibt. Kulturpolitik richtet sich in Dortmund gegen das Eigene und dient den Partikularinteressen der Migrantenlobby.“







