Sowjetische Besatzer und DDR-Sicherheitskräfte schlugen die landesweite Erhebung blutig nieder.
55 Menschen wurden getötet, 15.000 inhaftiert.
In der Erinnerungskultur der Gegenwart ist das nur eine Randnotiz, eine automatisierte, beinahe unsichtbare Kranzniederlegung. Der Bundestag widmete dem 17. Juni 1953 lediglich eine 20-minütige Debatte.
Niemand erzählt die Geschichte, die diesen Tag zu einem Teil von uns macht.
Niemand spricht von den Helden, die unsere Nation am 17. Juni 1953 zu Tausenden gebar.
Niemand würdigt den Kampf um ein freies und selbstbestimmtes Deutschland.
Wir brauchen eine neue Gedenkkultur, die die großen Momente unseres Volkes nicht vergisst.
Wir vergessen nicht.
Bild: Bundesarchiv, B 145 Bild-F005191-0040, „Berlin, Aufstand, sowjetischer Panzer“ (17. Juni 1953), Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 DE, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), bearbeitet (Zuschnitt/Unschärfe/Text).







