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Dortmunder Kriminalstatistik 2022

Matthias Helferich, Mitglied des Bundestags

24.02.2023

Verharmlosungen und Beschwichtigungen begleiten auch dieses Jahr die Vorstellung der aktuellen Dortmunder Kriminalstatistik. Die Zahlen jedoch sind eindeutig und decken sich mit dem Landestrend in NRW: Ein Anstieg der Kriminalität um mehr als 13%!
Wer dies auf den Wegfall der Coronamaßnahmen schiebt, verschweigt, dass die Anzahl der Straftaten auch im direkten Vergleich mit dem Vor-Corona-Jahr 2019 um 1,3% anstieg. Der Blick auf die einzelnen Tatbereiche zeichnet ein noch düstereres Bild:

Deutlicher Anstieg der Gewaltkriminalität!

Im Bereich der Gewalttaten stößt die konstruierte Realität der Etablierten bereits an ihre Grenzen. So verzeichnet die Statistik einen Anstieg um 30% zum Vorjahr und übertrifft mit knapp 3.000 verzeichneten Fällen sogar die Werte aus 2017. Allein im Oktober kam es in Dortmund jeden zweiten Tag zu einem Messerangriff und alle sechs Tage zu einem versuchten Tötungsdelikt.
Als traurige Hotspot sticht hierbei die Kampfstraße hervor.

Geringes Sicherheitsgefühl durch Straßenkriminalität und Wohnungseinbrüche!

Stieg die Straßenkriminalität allgemein um 13,45%, so explodierte der Straßenraub förmlich mit einem Zuwachs um 44% – auch hier wieder über dem Niveau von 2019. Mit drei Einbrüchen pro Tag ist ebenfalls ein Anstieg von 44% im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.

Hoher Anteil ausländischer Tatverdächtiger!

Wenig überraschend waren ausländische Tatverdächtige wieder massiv überrepräsentiert. So machten sie mit 45,8% fast die Hälfte der Tatverdächtigen aus, obwohl sie lediglich 19% der Einwohner stellten. Besonders türkische, syrische und rumänische Staatsbürger – meist Angehörige der Roma-Volksgruppe – stechen negativ hervor. 

Außerdem machte die unkontrollierte Massenzuwanderung Dortmund zu einer der Hochburgen arabischer Clans in NRW, wodurch inzwischen mit Aplerbeck auch der Dortmunder Süden vermehrt von Migrantengewalt betroffen ist.

Kein Grund zur Freude, sondern zum Handeln!

Wenngleich ein Rückgang im Bereich der Sexualdelikte zu verzeichnen ist, geben die starken Anstiege im Bereich der Gewalt- und Raubdelikte sowie der Diebstähle und Wohnungseinbrüche keinen Grund zur Freude.
Als Dortmunder Ratsherr und Bundestagsabgeordneter fordere ich:

„Angesichts der teils erschreckenden Anstiege laufen die Beschönigungsrituale der Etablierten ins Leere. Dortmund ächzt unter der steigenden Gewalt-und Straßenkriminalität, während man bemüht ist, dies höchst unglaubwürdig mit dem Wegfall der Coronaregeln zu begründen. Der hohe Anteil ausländischer Täter verdeutlicht die Notwendigkeit einer Rückführungsoffensive von Clan-Mitgliedern und migrantischen Straftätern“.